Die KI-Agenten

Möglicher Anwendungsfall · Wissen & Mitarbeiter

Unternehmenswissen mit KI durchsuchen – Antworten aus Ihren eigenen Dokumenten

Eine KI-gestützte Wissenssuche (RAG-System) beantwortet Fragen Ihrer Mitarbeitenden anhand freigegebener Unternehmensdokumente – etwa Arbeitsanweisungen, QM-Unterlagen, Handbücher oder Produktdaten. Jede Antwort verweist auf die Quelle, damit sie nachprüfbar bleibt.

  • Fragen in normaler Sprache statt Ordner durchsuchen
  • Antworten mit Verweis auf das Quelldokument
  • Nur Inhalte, die die jeweilige Person sehen darf
Meinen Prozess prüfen lassen

So sieht die Aufgabe heute oft aus

Wissen steckt in Laufwerken, PDFs, Handbüchern, Intranet-Seiten und den Köpfen erfahrener Mitarbeitender. Wer etwas wissen muss, sucht lange oder fragt Kolleginnen und Kollegen – die dafür ihre eigene Arbeit unterbrechen.

  • Dokumente sind vorhanden, aber schwer zu finden.
  • Neue Mitarbeitende brauchen lange, bis sie sich zurechtfinden.
  • Dieselben Fragen landen immer wieder bei denselben Personen.
  • Es ist unklar, welche Version eines Dokuments aktuell ist.

Was sich automatisieren lässt

  • Fragen in natürlicher Sprache entgegennehmen, etwa „Wie ist der Ablauf bei einer Reklamation?“.
  • Passende Abschnitte aus freigegebenen Dokumenten finden.
  • Eine zusammengefasste Antwort formulieren und die Quellen nennen.
  • Zugriffsrechte berücksichtigen, damit nur berechtigte Inhalte erscheinen.
  • Arbeitsanweisungen, SOPs, QM-Dokumentation und technische Handbücher gemeinsam durchsuchbar machen.
  • Kennzeichnen, wenn keine passende Information vorhanden ist.

Ablauf

So kann der Ablauf aussehen

Von der Eingabe bis zum Ergebnis – mit klaren Prüf- und Übergabepunkten.

  1. Eingang

    Frage stellen

    Mitarbeitende stellen eine Frage, zum Beispiel im Browser oder im Teams-Chat.

  2. Verarbeitung

    Berechtigung prüfen

    Das System berücksichtigt, auf welche Dokumente die Person zugreifen darf.

  3. Verarbeitung

    Passende Stellen finden

    Relevante Abschnitte werden aus der aufbereiteten Wissensbasis gesucht.

  4. Verarbeitung

    Antwort formulieren

    Die KI fasst die Fundstellen zu einer Antwort zusammen.

  5. Prüfung

    Quellen anzeigen

    Die Antwort verweist auf Dokument und Abschnitt – zum Nachlesen und Prüfen.

  6. Ergebnis

    Rückmeldung

    Nutzer können markieren, ob die Antwort geholfen hat. Lücken werden sichtbar.

Beispielhafter Ablauf zur Orientierung – Ihr Prozess kann davon abweichen. Den passenden Ablauf legen wir gemeinsam fest.

Ausnahmen und Übergaben

  • Findet das System keine passende Quelle, sagt es das, statt eine Antwort zu erfinden.
  • Widersprechen sich Dokumente, werden beide Quellen genannt.
  • Fragen zu Personalakten oder vertraulichen Bereichen bleiben ausgeschlossen, wenn sie nicht ausdrücklich freigegeben sind.

Kontrolle

Was bei Ihrem Team bleibt

Diese Entscheidungen trifft weiterhin ein Mensch

  • Auswahl und Freigabe der Dokumente, die einbezogen werden
  • Pflege und Aktualität der Inhalte
  • Entscheidungen auf Basis der Antwort – die KI liefert Information, keine Freigabe
  • Prüfung der Quelle bei sicherheits- oder qualitätsrelevanten Fragen

Geeignet für

  • Unternehmen mit umfangreicher Dokumentation, etwa QM, Arbeitsanweisungen oder Technik
  • Teams mit vielen wiederkehrenden internen Fragen
  • Betriebe mit Einarbeitung neuer Mitarbeitender
  • Service- und Technikteams, die schnell in Handbüchern nachschlagen müssen

Voraussetzungen

Welche Daten und Systeme benötigt werden

Benötigte Informationen

  • Auswahl der Dokumente, die durchsuchbar sein sollen
  • Möglichst aktuelle, lesbare Dateien (Textdokumente, PDFs mit Textebene, Intranet-Seiten)
  • Zuständige Personen für Inhalte und Aktualisierungen
  • Regeln, wer welche Inhalte sehen darf
  • Typische Fragen Ihrer Mitarbeitenden für Test und Abnahme

Typische Systemanbindungen

  • Dateiablagen wie SharePoint, OneDrive, Google Drive oder Netzlaufwerke
  • Intranet, Wiki oder Dokumentenmanagementsystem
  • Benutzerverwaltung für Zugriffsrechte, etwa Microsoft Entra ID
  • Oberfläche im Browser oder in Microsoft Teams

Welche Quellen sich anbinden lassen und wie Zugriffsrechte übernommen werden, prüfen wir für Ihre Systemlandschaft im Einzelfall.

Ehrlich eingeordnet

Grenzen, Datenschutz und Verantwortung

Grenzen

  • Veraltete oder widersprüchliche Dokumente führen zu unbrauchbaren Antworten – Aufräumen gehört oft zum Projekt.
  • Eingescannte Dokumente ohne Textebene und komplexe Tabellen brauchen zusätzliche Aufbereitung.
  • Eine KI kann Inhalte verkürzt oder falsch zusammenfassen. Quellenangaben machen das prüfbar.
  • Bei wenigen, gut strukturierten Dokumenten reicht oft eine gute klassische Suche.

Datenschutz und Verantwortung

  • Es werden nur Dokumente einbezogen, die Sie ausdrücklich freigeben.
  • Zugriffsrechte werden berücksichtigt, damit niemand Inhalte sieht, für die er nicht berechtigt ist.
  • Ob Cloud-Dienste oder eine Lösung in Ihrer eigenen Infrastruktur sinnvoll ist, entscheiden wir gemeinsam anhand Ihrer Anforderungen.
  • Eingesetzte Dienste, Speicherorte, Auftragsverarbeitung und Protokollierung klären wir vor dem Start.

Wirtschaftlichkeit

Wie wir den Nutzen messen

Wir versprechen keine pauschalen Einsparungen. Vor dem Start legen wir gemeinsam Kennzahlen fest und messen sie vor und nach der Einführung.

Suchzeit

Zeit bis zur gefundenen Antwort, vor und nach Einführung, in einer Stichprobe.

Antwortqualität

Anteil korrekter Antworten mit passender Quelle bei einer festen Testfragenliste.

Unbeantwortete Fragen

Fragen ohne passende Quelle – zeigt Lücken in der Dokumentation.

Rückfragen an Kollegen

Einschätzung der Teams, ob Unterbrechungen abnehmen.

Wovon die Einrichtung abhängt

  • Menge, Zustand und Format der Dokumente
  • Zahl der anzubindenden Quellen
  • Abbildung der Zugriffsrechte
  • Oberfläche und Test mit realen Fragen

Laufender Aufwand

  • Nutzungsabhängige Kosten für KI-Modelle (abhängig von der Zahl der Fragen)
  • Betrieb und Aktualisierung der Wissensbasis
  • Pflege der Dokumente durch die Fachbereiche

Frei gewordene Arbeitszeit ist zunächst Kapazität, keine automatische Kosteneinsparung. Eine konkrete Einschätzung für Ihren Fall erhalten Sie nach einer kurzen Prozessaufnahme.

Einstieg

So läuft eine Prozessprüfung und ein Pilot ab

Wir starten klein, mit klaren Kriterien – und entscheiden gemeinsam anhand der Ergebnisse über den Ausbau.

  1. Schritt 1Einen Fachbereich und eine begrenzte Dokumentensammlung auswählen
  2. Schritt 2Dokumente sichten, Dubletten und veraltete Versionen klären
  3. Schritt 3Gemeinsam eine Liste typischer Testfragen erstellen
  4. Schritt 4Pilot mit einer kleinen Nutzergruppe
  5. Schritt 5Auswertung der Antwortqualität und Entscheidung über weitere Quellen

Häufige Fragen

Fragen zu: Unternehmenswissen mit KI durchsuchen

Erfindet die KI Antworten?

Das Risiko lässt sich deutlich senken, indem die KI nur aus Ihren Dokumenten antwortet, Quellen nennt und bei fehlender Information darauf hinweist. Ganz ausschließen lässt es sich nicht – deshalb sind Quellenangaben wichtig.

Welche Dokumente eignen sich?

Gut geeignet sind Textdokumente, PDFs mit Textebene, Wiki- und Intranet-Seiten. Gescannte Dokumente und komplexe Tabellen brauchen zusätzliche Aufbereitung.

Sieht jeder Mitarbeitende alle Inhalte?

Nein, wenn Zugriffsrechte abgebildet werden. Wie das für Ihre Ablage umgesetzt wird, klären wir bei der Prozessaufnahme.

Wie bleibt das Wissen aktuell?

Die Wissensbasis wird bei Änderungen an den angebundenen Quellen aktualisiert. Für die inhaltliche Aktualität bleiben die Fachbereiche verantwortlich.

Kann das auch für Kunden genutzt werden?

Ja, mit eigenen, öffentlich freigegebenen Inhalten – etwa als Chatbot auf der Website. Interne und externe Wissensbestände sollten dabei klar getrennt sein.

Jetzt beginnen

Lassen Sie Ihren Prozess prüfen

Beschreiben Sie kurz, wie die Aufgabe heute läuft. Wir besprechen mit Ihnen, ob und wie sich der Ablauf mit Ihren Daten und Systemen sinnvoll automatisieren lässt – kostenlos und unverbindlich.